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 Programm Gemeinderatswahl 2008: Natur, Umwelt und Landschaft
Programm Gemeinderatswahl 2008: Natur, Umwelt und Landschaft
Die Bewahrung unserer Umwelt, unseres Lebensraums für nachkommende Generationen ist eine der wichtigsten Aufgaben des Gemeinderats und der Bürger. Der Klimawandel, die knapper werdenden fossilen Primärenergien und nicht zuletzt die Energievision des Landkreis München erfordern die Reduzierung unseres Energieverbrauchs und der klimarelevanten Emissionen, zum Beispiel CO2. Der Einsatz alternativer und möglichst lokal verfügbarer Energie muss dafür verstärkt werden.




Die Bewahrung unserer Umwelt, unseres Lebensraums für nachkommende Generationen ist eine der wichtigsten Aufgaben des Gemeinderats und der Bürger. Der Klimawandel, die knapper werdenden fossilen Primärenergien und nicht zuletzt die Energievision des Landkreis München erfordern die Reduzierung unseres Energieverbrauchs und der klimarelevanten Emissionen, zum Beispiel CO2. Der Einsatz alternativer und möglichst lokal verfügbarer Energie muss dafür verstärkt werden.


Zusätzlich erfordert es der Klimawandel aufgrund der sehr häufigen Starkregenfälle, vermehrten Jahrhundertereignissen bei Sturm und Hochwasser, sowie durch extreme Hitze und Trockenheit auch auf kommunaler Ebene Anpassungsstrategien zu entwickeln und vorausschauend umzusetzen. Dies bedeutet Klimaschutz als Daseinsvorsorge und Sicherung der Lebensgrundlagen, eine Aufgabe, die verfassungsgemäß laut Art. 83 BV den Kommunen obliegt.


Anpassungsstrategien an den Klimawandel haben langfristig Auswirkungen auf die Flächennutzung, die Bauordnung, die Straßenentwässerung, den Hochwasserschutz, die Gebäudeklimatisierung, die Wasserversorgung und die lokal gesicherte Energieversorgung.

Energieeinsparung

  • Wir setzen uns dafür ein, dass Privathaushalte bei ihren Bemühungen zum Energiesparen vermehrt durch ein kommunales Energiesparförderprogramm in Höhe der durch den Stromversorger E-ON an die Gemeinde geleisteten Konzessionsabgabe unterstützt werden und die Gemeinde selbst vorrangig und vorbildlich ihrerseits den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden durch geeignete Maßnahmen weitestgehend reduziert.


Geothermie


  • Neben den bereits existierenden alternativen Energiesystemen soll der Ausbau der regenerativen, lokalen Energieversorgung unter anderem durch die Nutzung von Tiefengeothermie ausgebaut werden.

  • Zur Nutzung der Tiefenenergie wollen wir uns für einen zügigen Ausbau der Fernwärmeversorgung einsetzen und dafür sorgen, dass die Wärmeenergie aus der Geothermie direkt ohne Zufuhr von zusätzlicher Energie genutzt werden kann.


Landschaftsschutz


  • Naherholungsflächen und im Flächennutzungsplan ausgewiesene Grünzüge sind nachhaltig freizuhalten und vor Bebauung zu sichern.



  • Das Gleißental und das Hachinger Tal müssen erlebbar bleiben. Deshalb sind Hänge, Hangkanten und -füße sowie deren Vorfelder auch aus Gründen der Vorsorge vor Starkregenereignissen von einer Bebauung frei zu halten.


  • Der Charakter der Rodungsinseln Oberhaching und der Gemeindeteile von Oberbiberg muss erkennbar bleiben, ihre Ränder dürfen nicht weiter bebaut werden.


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