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 Beratungsstelle in akuten Notsituationen
Beratungsstelle in akuten Notsituationen
Die Traunreuter Brücke bietet einmal wöchentlich eine Sprechstunde im Pfarramt, wo Familien und alleinstehende Menschen in vielfältigen Notsituationen Rat, Orientierung, Hilfe und Unterstützung suchen. Dabei wird das gesamte soziale Spektrum erfasst: Armut, Krankheit, Krankengeldfragen, Grundsicherung, Arbeitslosigkeit, Mietrückstand, Stromsperrung, Wohnungsverlust, Wohngeld, Integrations-, Sprach- und Schulprobleme, Sozialhilfe, Bekleidungsbeihilfe, Alten- oder Pflegeheimplatz, Schwerbehinderung, Weihnachtsbetreuung Bedürftiger (insbesondere für Kinder und Senioren).




In den vergangenen Jahren konnte man hier bei uns in Oberhaching, höchst ungewöhnliche Reaktionen bei der Suche nach sinnvollen Verwendungen privater Spenden für bedürftige oder akut notleidende Menschen erfahren. Nach Anfragen bei verschiedenen lokalen Sozialeinrichtungen verstärkte sich der Eindruck, dass unsere Gemeinde so wohlhabend sein muss, dass hier die Themen Armut und Not einfach nicht mehr existieren oder aber nicht wahrgenommen werden wollen. Dann wurden wir auf eine soziale Einrichtung im Chiemgau aufmerksam, die in privater Initiative, gemeinsam mit dem katholischen Pfarramt und der Caritas betrieben wird.


Ehrenamtliche Nothilfe


Die „Traunreuter Brücke“: Gestartet 2001, wird diese Einrichtung von ihrer Gründerin ehrenamtlich geleitet. Ihr stehen mittlerweile vier freiwillige Helfer beiseite, die mit ihrer Arbeit als allseits geschätzte, allgemeine soziale Beratungsstelle im Ort einen Bekanntheitsgrad von ca. 80 % erreicht haben.


Hilfe für Familien und Alleinstehende


Die Traunreuter Brücke bietet einmal wöchentlich eine Sprechstunde im Pfarramt, wo Familien und alleinstehende Menschen in vielfältigen Notsituationen Rat, Orientierung, Hilfe und Unterstützung suchen. Dabei wird das gesamte soziale Spektrum erfasst: Armut, Krankheit, Krankengeldfragen, Grundsicherung, Arbeitslosigkeit, Mietrückstand, Stromsperrung, Wohnungsverlust, Wohngeld, Integrations-, Sprach- und Schulprobleme, Sozialhilfe, Bekleidungsbeihilfe, Alten- oder Pflegeheimplatz, Schwerbehinderung, Weihnachtsbetreuung Bedürftiger (insbesondere für Kinder und Senioren).


Erfolgsgeheimnis: Vernetzung



Diese Hilfe wird über Spenden örtlicher Betriebe, private Spenden, Veranstaltungen und Aktionen lokaler Unterstützer wie z.B. Rotary Club etc. aber auch über Zuwendungen der kath. Kirche bzw. der Caritas und der Stadt Traunreut finanziert. Damit kann pro Jahr etwa 500 Menschen mit Rat und Tat geholfen werden.


Das wird ermöglicht durch eine Vernetzung mit anderen bestehenden Sozialeinrichtungen und Institutionen in der Gemeinde und im Land, wie Sozialamt, Landratsamt, Amtsgericht, Versorgungsamt Mün chen, Bezirk Oberbayern aber auch mit Ärzten, Krankenkassen, Agentur für Arbeit und mit den Schulen.


Modell für Oberhaching




Wir sind überzeugt, dass eine Beratungsstelle wie die Traunreuter Brücke, auch den Menschen in Oberhaching als erste Ansprechstelle bei sozialen Notfällen wertvolle Hilfe leisten kann, dies natürlich umso effizienter, je besser die Zusammenarbeit mit den bestehenden Hilfseinrichtungen im Ort funktioniert. Nehmen wir uns daran ein Beispiel: Brücken verbinden Menschen!

Doris Litza

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